Der neue Trend: Pulled Pork und Pulled Beef

23. Februar 2015

Wir lassen uns vom „Main Course Food Truck“ einen besonderen Trend zeigen: Pulled Pork.

Pulled Pork der neue Trend Pulled Pork und Pulled Beef Titelbild

Grill-Profis ist Pulled Pork schon seit längerer Zeit ein Begriff. Über Food Trucks hat das „gezupfte Schweinefleisch“ seinen Weg mittlerweile auch in ausgewählte Metzgereien und gastronomische Betriebe gefunden. Der Hype ist berechtigt, zarter kann Schweinefleisch kaum sein. Kein Wunder, dass Pulled Pork auch bei Katrin und Sven Doliwa, Inhaber des „Main Course Food Truck“, der absolute Verkaufsschlager ist. Ihr BBQ- und Grill-Truck macht Woche für Woche überall im Rhein-Main-Gebiet Station – und erfreut sich einer stetig wachsenden Fan-Schar. Die beiden Pulled Pork-Spezialisten stellen uns das Trendgericht vor:

  1. Ware
    „Für ein authentisches Pulled Pork verwenden wir für gewöhnlich eine ganze Schweineschulter mit Knochen oder Schweinenacken“, erklärt Sven Doliwa. Zwar sei der Nacken leichter und gleichmäßiger   zu verarbeiten, der Knochen der Schweineschulter gebe allerdings zusätzlichen Geschmack. Vor der Garung reiben die beiden Food Truck-Inhaber das Fleisch mit einer kräftigen Gewürz-Marinade, dem   „Rub“, ein. Die genaue Zutatenliste? „Das bleibt unser Geheimnis“, schmunzelt Katrin Doliwa. „Nur so viel kann ich verraten: Das Fleisch muss mindestens sechs Stunden eingelegt werden.“

  2. Zubereitung
    Pulled Pork ist ein typischer Vertreter der „Low-and-Slow“-Methode, also des langsamen Garens bei niedrigen Temperaturen. Sven Doliwa weiß um die Vorteile des Südstaaten-Barbecues: „Durch die schonende Zubereitung behält das Fleisch seine Saftigkeit, nimmt gleichzeitig besondere Raucharomen auf. Wenn es fertig ist, kann es ganz einfach mit der Gabel auseinandergepflückt werden.“ Das dauert seine Zeit: Traditionell im Barbecue-Smoker zubereitet braucht Pulled Pork bei 110°C Grad bis zu 14 Stunden und länger.
  3. Kombination
    Im „Main Course Food Truck“ wird zartes Schweinefleisch als Burger serviert. Mit einer würzig-rauchigen Barbecue-Sauce kombiniert, kommt das unnachahmliche Aroma so ideal zur Geltung. Natürlich hausgemacht, wie Katrin Doliwa betont: „Die Sauce ist der krönende Abschluss. Mein persönlicher Liebling ist unsere „Alabama White Sauce“, eine Limetten-Mayonnaise.“ Dazu passt Coleslaw, die typisch amerikanische Variante des Krautsalats.

Die lange Garzeit schreckt Sie ab? Keine Sorge, Pulled Pork gibt es inzwischen auch als Convenience-Variante. Statt bis zu 14 Stunden im Smoker braucht das Fleisch dann nur noch knappe 30 Minuten im Backofen oder auf dem Grill. Ganz stilecht können Sie Schweineschulter oder Nacken nach dem Garen mit zwei Gabeln zerzupfen – vor den Augen Ihrer Gäste.

Tipp: Servieren Sie dieses besondere Gericht zum Beispiel als Highlight einer „BBQ“ Aktionswoche.

Kennen Sie übrigens schon den neuesten Trend der Foodie-Szene? Pulled Beef, auch „Beef Brisket“ genannt. Das Rindfleisch wird ähnlich wie Pulled Pork zubereitet, braucht allerdings etwas mehr Zeit (mind. 16 Stunden). Wann wagen Sie sich an die Königsdisziplin des BBQ?