Essen auf ganz anderen Rädern: Food Truck

23. Februar 2015

In den USA gehören sie fest ins Straßenbild: Food Trucks. Mittlerweile erobern die „Restaurants auf Rädern“ auch Deutschland. Was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Wir beleuchten die unterschiedlichen Konzepte.

Food Truck Essen auf ganz anderen Raedern Titelbild

Innovative Street Food-Trends wie „Pulled Pork“ an Bord

Was vor einigen Jahren als Trend aus den USA herüberschwappte, gewinnt auch in Deutschland immer mehr Fans: Rund 80 Food Trucks verzeichnen Branchenkenner wie die Homepage „Foodszene“ hierzulande. Nur in Berlin, Hamburg oder München? Weit gefehlt. Neben den großen Metropolen hat sich zum Beispiel ausgerechnet das fränkische Nürnberg (aktuell zehn Wagen) zu einem richtigen Hotspot der Food Truck-Szene entwickelt.

Der Schlüssel zum Erfolg der Food Trucks: Innovation, Qualität, Erlebnis

Dass hinter dem neuen „Essen auf Rädern“ mehr steckt als nur aufgemotzte Imbisswagen, wird schnell deutlich. Statt auf „Currywurst mit Pommes“, setzen die Betreiber lieber auf ausgeklügelte Konzepte. Beeindruckend ist dabei die Bandbreite der Angebote, die von schwäbischen Kässpatzen bis hin zu lateinamerikanischen Maisfladen oder Pastrami-Sandwiches reicht. Exotische Herkunftsländer sind aber nur ein Teil des Erfolgsrezeptes. Auch die Qualität und das Flair spielen eine wichtige Rolle. Kein Wunder, schließlich wollen Food Trucks in erster Linie eine urbane Zielgruppe erreichen. Eine Klientel, die neben der Frische und Hochwertigkeit der Gerichte auch und gerade den Event-Charakter schätzt, den diese Form der Gastronomie bietet.