Spezielle Ernährung

Was ist Diabetes?

01. September 2015

"Insbesondere der Diabetes mellitus Typ 2 spielt eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft. Hier finden Sie umfassende Infos über Diabetes Mellitus."
Was ist Diabetes Diabetes Titelbild

Wieso gibt es unterschiedliche Typen der Krankheit? Welche Funktion hat Insulin? Und wie macht sich Diabetes bemerkbar? Birgit Rothe liefert die wichtigsten Fakten.

Die wichtigste Frage lautet natürlich: Was ist Diabetes? Im ersten Schritt müsste man allerdings den Begriff präzisieren. Eigentlich heißt es nämlich „Diabetes mellitus“, im Volksmund aber auch „Zuckerkrankheit“ genannt. Sie ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels. Diabetiker haben einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel, was zu gefährlichen Folgeerkrankungen führen kann.

Unterscheidung zwischen TYP-1-Diabetes und TYP-2-Diabetes

Die meisten Diabetespatienten (ca. 80 %) gehören zu den Typ-2-Diabetikern. Risikofaktoren dieses Typs sind vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, aber auch genetische Veranlagung und Alter. Sie können eine Insulinresistenz auslösen.

Normalerweise schleust das lebensnotwendige Hormon Insulin den Zucker aus dem Blut in die Zellen. So wird Energie gewonnen und gespeichert. Sprechen die Zellen nicht auf Insulin an, kann es seine Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Ein etwas anderes Krankheitsbild zeigt Diabetes im Typ 1. Sie tritt meistens bereits im Kindes- und Jugendalter auf. Beim Typ 1 sind die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse komplett zerstört. Diese Diabetiker sind auf die Insulingabe angewiesen.

Diabetes Mellitus zusammengefasst

Die Frage „Was ist Diabetes?“ kann man in einem Satz recht gut zusammenfassen: Es ist eine Störung des Glukosestoffwechsels. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Formen: Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes.

Eine erfolgreiche Therapie der Diabetes mellitus ist vom Lebensstil abhängig: ausgewogene Ernährung, ergänzt durch Bewegung und Medikamente.

Der Patient übernimmt dabei eine aktive Rolle. Er muss die „Spielregeln" lernen, um mit der Krankheit zu leben und sich einen maßgeschneiderten Ernährungsplan zusammenstellen.