Robusta Kaffeebohnen

Robusta, mitunter auch Tiefland-Kaffee genannt, gehört zusammen mit Arabica-Kaffee zu den weltweit wichtigsten Kaffeesorten.

Robusta: Eine Kaffeesorte mit Charakter

Wer gewinnt den Titel „Robusteste Bohne“? Stimmt! Der Robusta. Doch Arabica, Robusta – was ist da eigentlich der Unterschied? Wie der Name schon sagt, ist der Robusta robuster als der Arabica, die andere wichtige Kaffeesorte. Er kann in tiefen und hohen Lagen angebaut werden. Außerdem sind Robusta-Kaffeebohnen deutlich resistenter gegenüber Krankheiten und Temperaturschwankungen als die empfindlicheren und damit auch pflegeintensiveren Arabica-Bohnen. Robusta-Kaffee zeichnet sich durch seine intensive Note, einen starken Körper und einen sehr geringen Säuregehalt aus. Er wird oftmals als erdig, nussig oder auch holzig beschrieben. Ein guter Robusta-Kaffee kann aber auch an dunkle Schokolade erinnern. Robusta-Bohnen werden vor allem in Vietnam, Brasilien und Indonesien angebaut.

Nicht nur geschmacklich, auch äußerlich unterscheiden sich Arabica- und Robusta-Bohnen bereits auf den ersten Blick. Als unbehandelter Rohkaffee sind die Robusta-Bohnen gelb-bräunlich, während Arabica-Bohnen eher grünlich scheinen. Legt man sie direkt nebeneinander, dann fällt auf, dass Robusta-Bohnen deutlich kleiner und rundlicher sind als die größeren und flacheren Arabica-Bohnen. Darum spricht man manchmal auch von Rund- bzw. Flachbohnen.

Verwendungen für Robusta

Eine starke Dosis Koffein gefällig? Was nehme ich da: Arabica, Robusta oder doch lieber eine Mischung? Im Schnitt ist der Koffeingehalt von Robusta-Bohnen doppelt so hoch wie der von Arabica-Bohnen. Darum ist Robusta ideal für Mischungen mit einem hohen Koffeingehalt. Robusta-Bohnen werden auch häufig für lösliche Kaffeeprodukte verwendet.

Weil Robusta-Kaffeebohnen eine schöne Crema (Schäumchen) ergeben, ist diese Sorte auch ein beliebter Bestandteil von Espresso-Mischungen.