Crossover Desserts mit dem gewissen Extra

Crossover-Desserts

Obst trifft auf Gemüse: Okay, als Smoothie vielleicht noch vorstellbar. Aber kann man daraus auch ein Dessert machen? Unbedingt. Der beste Beweis versteckt sich in dieser Rezeptsammlung. Elf außergewöhnliche Inspirationen, fruchtig-frisch und garantiert nicht langweilig.

Süßes mit Gemüse – klingt ungewöhnlich und irgendwie nach modernem Food Pairing. Tatsächlich ist diese kulinarische Experimentierfreude aber keine neue Erfindung. Wer einen Blick in alte schlesische Kochbücher wagt, findet dort Desserts mit Gemüse, wie zum Beispiel Rote Bete. Grund genug, diese Inspiration aufzugreifen – und ihr gleichzeitig einen neuen Twist zu verleihen. Die größte Herausforderung dabei: ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Komponenten finden. Die Balance muss stimmen, damit die Desserts auf dem Teller ihre volle Wirkung entfalten.

Der Mix macht’s: „Marsala-Rotkohl-Grenadine“ oder

„Tomate-Gin-Cayenne“

Herausgekommen sind elf fruchtig-frische Kreationen mit einer Kombination aus Süße, Säure und würziger Note: von Ananas-Steckrüben-Joghurtgelee „Oldenburger Ananas“ über Mousse „Marsala-Rotkohl-Grenadine“ bis hin zum „Wacholder-Joghurt-Schaum mit Gin“. Letzteres trumpft sogar noch mit einer weiteren Komponente auf, nämlich Gin. In der Gastronomie schon lange Trend, macht die Spirituose mit ihrer Wacholdernote auch in Desserts eine gute Figur. Zusammen mit dem Joghurt-Schaum ergibt sich so ein überraschender Akzent in den Aromen.   

 

 

 

 

 

 

Tipp: Garnitur geschmacklich auf die Zutaten abstimmen

Das Auge isst bekanntlich mit. Um die außergewöhnlichen Crossover-Desserts auch optisch ansprechend in Szene zu setzen, eignen sich – statt klassischer Dessertteller – kleine Gläschen. Und als Garnitur? Hier kommen die geschmacksgebenden Zutaten zum Zuge. So sieht der Gast direkt, welche spannenden Aromen ihn erwarten.

Zum „Grünen Smoothie mit Wasabi“ passt beispielsweise ein Topping aus fein gewürfelten Apfelstücken und kleinen Selleriescheiben. Zutaten, die sich auch in der Creme wiederfinden. Wer mag, garniert das Dessert zusätzlich noch mit Granatapfelkernen. Ein toller farblicher Kontrast, der zudem noch für eine fruchtige Note und den richtigen Biss sorgt.

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