Typisch orientalische Küche

18. November 2021

Orientalische Küche wird immer bekannter. Hummus ist schon längst kein Fremdwort mehr für viele. Besonders beliebt sind die exotischen orientalischen Gerichte jedoch im Außer-Haus Markt. Durch die vielen traditionellen Gewürze, die zur Zubereitung der Gerichte benötigt werden, gehen viele lieber orientalisch essen als es selbst zuzubereiten. 

Vegane orientalishe Küche

Warum die orientalische Küche immer begehrter wird: 

Hierzu gehört der die gesteigerte Beliebtheit von pflanzlicher Ernährung. Die Zahl an Flexitariern, Vegetariern und Veganern wächst immer weiter in Deutschland. Für diese Art der Ernährung werden Getreideprodukte häufig als Basis verwendet. Diese Getreideprodukte finden in der orientalischen Küche viel Gebrauch und werden in den verschiedensten Gerichten abgewandelt. Deshalb bietet diese Küche sehr viel Freiraum für pflanzliche Ernährung. 
Ein weiterer Grund ist die Reiselust der Menschen. Exotische Kulturen zu erleben und in neue Welten einzutauchen ist ein Bedürfnis vieler Gäste und kann mit ein paar Speisen aus anderen Kulturen bereits gestillt werden. Hat man einmal ein Harissa in Marokko probiert, möchte man auch hier die Möglichkeit haben, dieses Erlebnis so oft man möchte, zu wiederholen. 

Diese und weitere Argumente führen dazu, dass Gäste im Restaurant laut Statista genauso oft orientalische Gerichte im Restaurant bestellen wie auch mexikanische oder spanische (8%). Also experimentiere ein bisschen und schaue selbst, wie viele deiner Gäste von der orientalischen Küche begeistert sein werden! 

Auch wenn die Länder Vorderasien sehr unterschiedlich sind, gibt es doch viele Gemeinsamkeiten bei den Zutaten, der Zubereitung und der Art wie man Speisen anrichtet oder dar bietet.
Hauptnahrungsmittel sind Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und daraus hergestellte Pasten. Ein typische Beispiel dafür ist Hariri aus dem Maghreb.
Aus Kichererbsen oder pürierten Bohnen hergestellte frittierte Bällchen, die Falafel, sind ebenfalls typisch. Diese werden variiert durch die Zugabe von Kräutern, Gewürzen und Pasten.
Der typische Dip zu den Falafel, aber auch zu anderen arabischen Speisen wird aus Joghurt oder vergorener Milch hergestellt. Dies verleiht den Speisen durch die Säure des Joghurts eine angenehme Frische, die häufig noch durch die Zugaben von frischer Minze verstärkt wird.

Marokko Rezept

Ein weiteres Grundnahrungsmittel ist neben Reis der Weizen. Aus dem Weizen wird das typische papierdünne Fladenbrot hergestellt, dass ganz ohne Backtriebmittel wie Hefe oder Backpulver auskommt. Der Teig wird nur aus Wasser, Weizenmehl und Salz hergestellt und auf einem heißen Blech oder Platte von beiden Seiten auf offenem Feuer gebacken. Das wird dann im warmen Zustand zu den Speisen gereicht. Je nach Ursprungsland wird das Fladenbrot auch mit gebratenem Fleisch gefüllt und mit geschmolzener Butter, Honig und/ oder mit gesäuertem Gemüse gerollt serviert. Aus Weizen wird auch Couscous und Bulgur hergestellt. Couscous dient meist als Hauptgericht und wird mit den unterschiedlichsten Zutaten kombiniert. Das kann gebratenes Lamm- oder Kamelfleisch sein, gesäuertes Gemüse, frisches gebratenes Gemüse, oder aber süß mit Honig, Mandeln, Nüssen, Sesam, Datteln, Feigen und anderen Früchten. Oft begleitet mit einem Dip aus Joghurt. 

 


Aus der Sicht des Westens vermutet man oft nur Kebab als Fleischzubereitung. In der arabischen Küche werden die geschlachtet Tiere fast zur Gänze verarbeitet, also von nose to tail. Man findet oft Speisen von den Innereien, von den Füßen und dem Kopf, die gekocht oder gebraten werden. Meistens vom  Lamm, aber auch Hühner oder Tauben. Weitere Fleisch- und auch Milchquellen sind neben dem Lamm auch Ziege und Kamel. Schweinfleisch ist tabu. Das Fleisch wird oft vor der Zubereitung gesäuert mit Zitronen- und Granatapfelsaft, Tamarinden, Joghurt, Essig, Sumak und gewürzt mit Safran, Knoblauch, Zwiebeln und Baharat.

Alternativ hierzu gibt es auch vegane Varianten wie in unseren Rezeptvorschlägen unten aufgeführt. Hier findet ihr noch mehr Insights zu veganer Ernährung und ihrem Potential für die Profiküche. 

Neben gesalzenem Joghurt reicht man in der orientalische Küche auch die Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen oder Ackerbohnen, Sesammus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch und Kreuzkümmel hergestellt wird. Es ist der Humus. Dieser wird einfach als Allrounder z.B.  als Aufstrich, als Dip zu Gemüse, zu Fleisch und zu Getreidegerichte verwendet.
Gemüse kocht man in dieser Region meistens mit dem Fleisch zusammen, oder man füllt das Gemüse mit Reis, Bulgur oder Couscous. Ein weitere Zubereitung ist fermentiertes oder in Essig eingelegtes Gemüse oder es wird einfach getrocknet.


Gewürzt wird mit: Zimt, Kardamom, Kurkuma, Sternanis, Kreuzkümmel, gemahlene Korianderfrüchte, frischem Koriander, Knoblauch, Schwarze Zitrone, Daqoos, Kabsa, Nelken, Pfeffer, Muskat, Safran, Sesam, Marokkos Gewürzmischung Ras el-Hanout oder mit die Gewürzmischung Baharat. 
Die Süßspeisen sind für den europäische Gaumen sehr süß. Gesüßt wird mit Honig, Backwaren getränkt Zuckersirup, oder einem aus Datteln hergestelltem Sirup Namens Dips, aromatisiert in Rosenwasser und serviert mit Datteln, Feigen, Nüssen, Mandeln, Pistazien.

 

Rezeptvorschläge: 

Vegane orientalishe Küche