Fast Food war gestern: Jetzt kommen die Burger deluxe

05. November 2015

Restaurant-Konzepte wie „Hans im Glück“ oder „Burgerlich“ zeigen, wie kreativ und innovativ die Bulette im Brötchen inszeniert sein kann. Küchenchef Hendrik Maas verrät die Erfolgsgeheimnisse seines Gourmet-Burger-Konzeptes.

Fast Food war gestern jetzt kommen die Burger Deluxe Titelbild

Burger entwickeln sich vom typischen Fast Food-Bestseller zum Erfolgskonzept zahlreicher neuer Fast-Casual-Konzepte: „Hans im Glück“, „Burgerlich“, „Jim Block“, „What´s Beef“ oder „Burgerme“. Sie alle bieten „no ordinary Hamburger“, sprich Premium-Qualität, innovative Inszenierungen und zeitgemäßes Ambiente. Wir nennen Ihnen die Erfolgsfaktoren.

Hendrik Maas Burgerlich Dry Aging Experte und Kuechendirektor

Die Generation der heute 20- bis 40jährigen ist mit Burgern groß geworden. Als Erwachsene stellen sie jetzt andere Ansprüche und suchen verstärkt nach individuellen Premium-Lösungen. Restaurant-Konzepte wie „Hans im Glück“ oder „Burgerlich“ zeigen, wie kreativ und innovativ die Bulette im Brötchen inszeniert sein kann. Küchendirektor Hendrik Maas, Experte für „Dry Aging“ und „Dry Aged Fleisch“, gibt einen Einblick in die Erfolgsgeschichte seines Gourmet-Burger-Konzeptes.

 

 

 

 

Frisch gewolft ist ein Muss

Burger Deluxe Kuh Informationsgrafik Burgerlich in Koeln

Unter dem Namen „Burgerlich“ eröffnete im April der erste Betrieb in Köln. Der zweite Laden ist bereits in Hamburg am Start. Die Macher von Vapiano und Meatery feilten über zwei Jahre am Konzept. Zum Team gehört der „Dry Aging“-Experte Hendrik Maas. Er erläutert, was einen guten Burger ausmacht: „Ein Premium-Burger unterscheidet sich in der hohen Qualität aller Bestandeile. Zum Beispiel das Patty. Nur frisch gewolftes Rindfleisch kommt dafür zum Einsatz. Deshalb wolfen wir drei bis vier Mal am Tag, damit das Fleisch nicht älter als drei bis vier Stunden ist. Da ein guter Burger von der Saftigkeit des Patties profitiert, achten wir auf einen Fettgehalt von 20-25% und eine gute Struktur des Fleisches. Hierfür bevorzugen wir gut durchblutete Teile aus Nacken und Keule.“

Buns täglich frisch gebacken

Laut Hendrik Maas muss auch das Bun richtig klasse sein: „Das heißt für uns, gut getoastet und dadurch eine versiegelte Oberfläche, damit der Burger nicht durchweicht und der Gast ihn wie gewohnt aus den Händen essen kann. Anfänglich haben wir die Brötchen selber gebacken und so lange an dem Rezept getüftelt bis wir zufrieden waren. Jetzt lassen wir nach unserem Rezept produzieren. Diese Buns backen und toasten wir vor dem Einsatz jeweils frisch.“

Innovative Zusammenstellungen

Burger Deluxe Burgerlich in Koeln

Neben den Klassikern mit Rindfleisch-Patty, Senf, Ketchup, Salat, Gurke und Tomate servieren die neuen Burger-Konzepte ganz innovative Kreationen. Gegrilltes Gemüse, Kürbis-Chutney, Falafel, Blue Cheese, Rosmarin-Honig-Sauce, Trüffel-Mayonnaise oder Thunfisch, Wagju- und Bio-Fleisch sind beispielhafte Zutaten, die das Up-Trading unterstreichen.

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