Ihre Checkliste für To-Go und Delivery in Zeiten von Corona: Was ist nach wie vor zu beachten?

15. Juni 2021

Die  strengen, coronabedingten Auflagen der letzten Monate werden vielerorts schrittweise gelockert. Dennoch hat sich das To-Go Geschäft und die Auslieferung von Speisen aufgrund der immer noch hohen Nachfrage im Angebot vieler Gastronomiebetriebe fest verankert  Wenn man seinen Gästen Lieferung und Abholung anbieten möchte, gibt es nach wie vor ein paar Dinge zu beachten.

Lieferung/ Abholen To-Go Essen

Um den Start oder auch die Sicherung Ihres To-Go Geschäfts zu unterstützen, haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt: Lesen Sie hier alles Wichtige, was es in Bezug auf das hygienegerechte Angebot mitnahmefähiger Speisen in der Küche zu beachten gilt:
 

Halten Sie die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen gegen Corona ein

  • Mindestabstand: 1,5 Meter für Mitarbeiter und Gäste - grundsätzlich immer und überall.
  • Maske: Derzeit muss eine medizinische Maske, statt der bisherigen „Alltagsmaske“ getragen werden. Hierunter werden OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 verstanden.
  • Reinigungs- und Desinfektions-Maßnahmen intensivieren 
    Achtung: Hier sollte an die Dokumentation gedacht werden!
  • Wichtig: Mitarbeiter in der Außer-Haus Verpflegung über spezifische coronabedingte Verhaltensregeln belehren und dies ebenfalls dokumentieren! 
  • Alle Maßnahmen zur Umsetzung des Infektionsschutzes bei Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen müssen im bestehenden HACCP- bzw. Hygienekonzept für die Küche ergänzen.
  • Weiterhin sollte das vorhandene Krisenmanagement um den Notfallplan Coronavirus ergänzt werden, oder – falls kein Krisenplan vorhanden ist - sollte unbedingt ein Krisenstab für den Notfallplan Coronavirus eingerichtet werden.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation muss sichergestellt sein, dass vollständige und lesbare Namen und Adressen der Kunden (Abholung und Lieferung) vorhanden sind. 

Berücksichtigen Sie die verschiedenen Möglichkeiten des Abholens und Lieferns mitnahmefähiger Speisen

Hinweise zu „Bestellen und Abholen“, „Selbstabholung“, „Abholbestellung“, „Online-Abholbestellung oder "Click and Collect"

Haftung

  • Der Haftungs-/Verantwortungsübergang erfolgt mit Übergabe der Speise an den Kunden/Gast

Kennzeichnung – Zusatzstoffe und Allergene

Der Kunde oder Gast bestellt die Speisen per Telefon, Mail, WhatsApp: 

  • Hier muss er die Möglichkeit haben, sich vor der Bestellung über die kennzeichnungspflichtigen Allergene und Zusatzstoffgruppen zu informieren.
  • Ist eine Speisekarte im Internet veröffentlicht, die diese Angaben enthält, reicht dies aus.
  • Ebenfalls ist eine mündliche Information, z. B. am Telefon bei telefonischer Bestellung, mindestens auf Grundlage der „Kladdelösung“ möglich.
  • Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung der Rezepte!

Coronaspezifische Hygienmaßnahmen

Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn:

  • sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet werden kann, 
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie 
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen
  • Die Abholung bestellter Waren muss kontaktfrei erfolgen!
  • Kontaktfrei bedeutet, dass sich die Hände bei der Übergabe der verpacken Speisen und der Bezahlung nicht berühren dürfen. Bargeld kann z. B auf einem Teller entgegengenommen werden. Wenn Kunden mit Karte bezahlen, ist das EC-Kartengerät zu desinfizieren.
  • Mitgebrachte Behältnisse der Kunden dürfen nicht die Arbeitsflächen berühren, z. B. in dem sie auf ein Tablett gestellt werden, das nach Benutzung gereinigt und desinfiziert wird. Die Hände sind nach Berührung der kundeneigenen Behältnisse ebenfalls zu reinigen und desinfizieren.

Lieferung mitnahmefähiger Speisen an den Kunden/Gast durch den Gastronomen 

Haftung

Der Haftungs-/Verantwortungsübergang erfolgt mit Übergabe der Speise an den Kunden/Gast

Kennzeichnung – Zusatzstoffe und Allergene

  • Der Kunde oder Gast bestellt die Speisen per Telefon, Mail, WhatsApp:
    Hier muss er die Möglichkeit haben, sich vor der Bestellung über die kennzeichnungspflichtigen Allergene und Zusatzstoffgruppen zu informieren.
  • Ist eine Speisekarte im Internet veröffentlicht, die diese Angaben enthält, reicht dies aus.
  • Ebenfalls ist eine mündliche Information, z. B. am Telefon bei telefonischer Bestellung, mindestens auf Grundlage der „Kladdelösung“ möglich.
  • Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung der Rezepte!

Anforderungen an den Speisentransport

  • Die verpackten Speisen müssen in geeigneten (leicht zu reinigenden und desinfizierenden) Thermobehältern transportiert werden, die eine Speisetransport und Ausgabetemperatur von 65°C gewährleisten.

Coronaspezifische Hygienmassnahmen

  • Der Auslieferer muss aktuell eine medizinische Maske tragen (siehe Pkt. 1)
  • Er darf die Wohnung des Kunden/ Gastes nicht betreten. 
  • Es ist auf die Einhaltung der Abstandsregel (1,5 Meter) zu achten.
  • Hinweis: Der Kunde/Gast darf auch nicht per Handschlag begrüßt werden 
  • Möglichst sollten die Speisen (nicht die Transportbox!) im Eingangsbereich des Kunden abstellt werden. Auch hier gilt der Grundsatz der Kontaktfreiheit! 
  • Kontaktfrei bedeutet, dass sich die Hände bei der Übergabe der verpacken Speisen und der Bezahlung nicht berühren dürfen. 
  • Nach Beendigung der Auslieferungstour muss die Transportverpackung gereinigt und desinfiziert werden. Der Auslieferer muss sich die Hände waschen und desinfizieren.
  • Die Produktionsräume dürfen nur in Schutzkleidung betreten werden. 

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