Ernährungswissen
Spezielle Ernährung

Mehr Pflanzen auf dem Teller: Checkliste für die flexitarische Küche

22. Juli 2020

Die Zahl der Flexitarier, sogenannte Teilzeit-Vegetarier, steigt immer weiter. Innerhalb dieser Ernährungsform wird ab und zu, aber nicht regelmäßig Fleisch verzehrt – und das aus den verschiedensten Gründen. Im Gegensatz zu Veganern und Vegetariern möchten Flexitarier jedoch nicht auf den gewohnten Geschmack von Fleisch verzichten, wenn es um pflanzlichen Alternativen geht. Daneben spielt auch auf ihren Tellern vor allem Gemüse die Hauptrolle. Die besten Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Menüplanung, die sich leicht gestalten lässt: mit ein paar einfachen Tipps – und jeder Menge kulinarischer Experimentierfreude.

  1. Kategorisieren Sie Ihr Gericht 
  2. Wählen Sie Ihr zentrales Gemüse 
  3. Überlegen Sie, wie das Gemüse zubereitet werden soll
  4. Suchen Sie die passenden Gewürze und Kräuter aus
  5. Werten Sie Ihr Gericht zusätzlich auf

 

Vorbereitung: Der richtige Platz auf der Speisekarte

Wählen Sie zunächst die Kategorie Ihrer Speise. Ist es eine Suppe, ein Dessert oder eine Hauptmahlzeit aus vielen verschiedenen Komponenten? Müssen bestimmte tierische Zutaten ersetzt werden, die eine funktionelle Rolle erfüllt haben? Unser Tipp: Schaffen Sie Platz auf der Speisekarte und integrieren Sie die fleischfreien Gerichte ganz selbstverständlich in Ihr „normales“ Menü. Dadurch wird die Aufmerksamkeit auf die pflanzenbasierten Rezepte gezogen und mögliche Vorurteile vermieden. Sorgen Sie dafür, dass Ihren Gästen bei den Beschreibungen genauso das Wasser im Mund zusammenläuft wie beim Rest des Menüs.

 

Gemüse: Der neue Hauptdarsteller

Es beginnt mit dem Offensichtlichsten für die flexitarische Küche: viel Gemüse, variationsreich zubereitet. Kosten Sie die Vielfalt der aktuellen Saison voll aus. Sämtliche Obst- und Gemüsesorten sind nicht nur von Natur aus pflanzlich, sie liefern zudem wichtige Nährstoffe wie komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Lauter gute Gründe also, Pflanzen zusammen mit Hülsenfrüchten und Getreideprodukten zum Hauptdarsteller auf dem Teller zu machen.

 

Zubereitung: Es lebe die Vielfalt

Das passende Gemüse ist gefunden. Jetzt geht es an die Zubereitung. Kochen, schmoren, dünsten oder braten – für die flexitarische Küche steht Ihnen die volle Bandbreite zur Verfügung. Nutzen Sie dabei interessante Texturen, um die Sinne anzusprechen. Für ein knuspriges Mundgefühl können Sie Gemüse am besten anbraten. Lassen Sie es im Ofen trocknen, werden die Aromen konzentriert – und zugleich die „fleischige“ Konsistenz verstärkt. Wenn es besonders abwechslungsreich sein soll, können Sie das Gemüse auch mit Nüssen und Samen kombinieren. So bekommt Ihr Gericht den richtigen „Biss“. Obendrein liefern Mandeln, Walnüsse, Leinsamen & Co. gesunde Fette.

 

Kräuter und Gewürze: Mut zu ungewöhnlichen Kombinationen

Kräuter und Gewürze sind oft das i-Tüpfelchen – auch für die flexitarische Küche. Sie verfeinern Gerichte und verleihen ihnen ein kräftiges Aroma. Außerdem sind Kräuter wunderbar vielfältig. Profiköche können so beim Würzen Abwechslung in die Geschmacksprofile ihrer Gerichte bringen. Muskat ist beispielsweise gut für Knollengemüse wie Süßkartoffeln und Kartoffeln oder auch Kürbis geeignet. Kreuzkümmel und Koriander passen zu süßen Gemüsesorten wie etwa Rettich. Und mit Senf können Sie Kohl, Brokkoli, Rosenkohl und Grünkohl verfeinern. Tipp: Für die flexitarische Ernährung spielt neben dem „Was“ auch das „Wie“ eine wichtige Rolle. Probieren Sie nicht nur ungewöhnliche Gewürz- und Aromakombinationen, sondern ruhig auch andere Zubereitungsmethoden aus. Durch Räuchern und Grillen kann beispielsweise das Geschmacksprofil von Früchten und Gemüse zusätzlich hervorgehoben werden.

Form und Farbe: Experimentierfreude in der flexitarischen Küche

Der kulinarischen Kreativität sind in der flexitarischen Küche also keine Grenzen gesetzt. Warum zum Beispiel nicht auch mit pflanzlichen Alternativen arbeiten, die aussehen und schmecken wie Fleisch? Für die flexitarische Menüplanung in der Profiküche sind dafür zum Beispiel die Produkte von Garden Gourmet die perfekte Lösung.