Mokka Kaffee

Der Mokka gilt als die ursprünglichste Art der Kaffeezubereitung und hat seinen Ursprung in Vorderasien.

Der Begriff Mokka leitet sich von der jemenitischen Hafenstadt Al Mukah am Roten Meer ab. Von hier aus wurde Kaffee ursprünglich verschifft und konnte so seinen Siegeszug rund um den gesamten Globus antreten.

Wie macht man Mokka Kaffee?

Das Besondere an der Kaffeespezialität Mokka ist seine Zubereitungsart: Das Wasser wird direkt in das mit staubfeinem Kaffeepulver gefüllte Gefäß gegossen und dann aufgekocht. In der Türkei ist dieses Gefäß zumeist aus Kupfer und wird „Cezve“ oder „Ibrik“ genannt. Pro Tasse nimmt man etwa 2 TL Kaffeepulver und – Mokka wird gerne süß getrunken – 1 bis 1,5 TL Zucker. Und noch eine Besonderheit gibt es: Mokka wird zweimal hintereinander aufgekocht. Anschließend wird der Mokka samt Kaffeesatz in die Tasse eingeschenkt. 

Mokka weltweit

Heute unterscheiden Kaffee-Experten zwischen türkischem und arabischem Mokka Kaffee: Während die türkische Variante vorzugsweise gesüßt wird, erhält der arabische Mokka seine spezielle Geschmacksnote durch einen Hauch Kardamom, Nelken, Zimt oder auch Rosenwasser. Die Mokka-Variante, die in Griechenland getrunken wird, ähnelt dem türkischen Mokka, wird allerdings weniger gezuckert.

Und wie macht man Mokka Kaffee in Österreich? Ein Kinderspiel: In der Alpenrepublik ist Mokka ganz einfach ein schwarzer Kaffee ohne Milch oder Zucker.