Coffee to go

Ob morgens auf dem Weg zur Arbeit oder zwischendurch: Ein Leben ohne Coffee to go ist für viele von uns kaum mehr vorstellbar.

Der Coffee to go ist eine amerikanische Erfindung. Dort setzte sich der schnelle Genuss für unterwegs in den 1960er Jahren durch. Etwa zehn Jahre später – in den 1970er Jahren – wurde der Becher um den typischen Deckel ergänzt. Ursprünglich um mehr Platz für Milchschaum zu schaffen, gab es noch einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Es ging weniger daneben, der Kaffee zum Mitnehmen wurde noch alltagstauglicher.

In Deutschland verkaufte den ersten Coffee to go ein deutscher Anbieter Mitte der 1990er Jahre. Nach und nach eröffneten dann auch in Deutschland amerikanische Coffeeshop-Ketten ihre Filialen. Heute gibt es den Kaffee zum Mitnehmen nicht nur in Coffeeshops, sondern auch in Bäckereien, an Kiosken und in Schnellrestaurants. 

Vor einigen Jahren beinhalteten die Becher zum Mitnehmen überwiegend klassischen Filterkaffee. Heute können die Kunden zwischen zahlreichen Sorten wählen: Latte Macchiato, Cappuccino und Flavoured Coffee sind nur einige Varianten. Und auch beim typischen Coffee to go-Becher hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. War er früher zumeist ein Einwegartikel aus Pappe oder Kunststoff, so geht der Kaffee zum Mitnehmen heutzutage gerne auch mal im wiederverwertbaren Mehrwegbecher oder aus nachhaltig produzierten Materialien über den Ladentresen. Wer seinen eigenen Becher mitbringt, bekommt seinen Coffee to go mancherorts sogar etwas günstiger. Gut für die Umwelt, gut für den Geldbeutel.